Shopfloor Management

Seit einigen Jahren entdecken viele Unternehmen im Rahmen ihrer Lean-Initiativen die Bedeutung der operativen bzw. wertschöpfenden Ebene, auch Shopfloor-Ebene genannt, neu. Ihnen wird zunehmend bewusst: Ohne eine aktive Unterstützung der Mitarbeiter auf der Shopfloor-Ebene

  • gelingt uns das Umsetzen unserer Strategie nicht und.
  • können wir nicht schnell und flexibel auf Marktveränderungen sowie veränderte Kundenwünsche reagieren und uns kontinuierlich verbessern.

Deshalb messen sie den wertschöpfenden Prozessen und der Qualifizierung der Mitarbeiter auf der Shopfloor-Ebene sowie ihrer Führungskräfte (wie Meister und Teamleiter) mehr Bedeutung bei, bei ihrem Bestreben eine High-Performance-Organisation zu werden oder zu bleiben.

Shopfloor Management: wirksame Führung vor Ort

Das Shopfloor Management zielt auf ein konsequentes (Weiter-)Entwickeln der Prozesse und Abläufe am Ort des Geschehens, auch Gemba genannt, ab. Eine Schlüsselrolle spielen hierbei die Führungskräfte auf der operativen Ebene. Durch ihre Präsenz vor Ort sollen Standardabweichungen und Verbesserungschancen schneller erkannt, Entscheidungen beschleunigt und Lösungen rascher und nachhaltiger umgesetzt werden.

Shopfloor Management beschränkt sich nicht auf das Einführen neuer unterstützender Methoden und Tools wie zum Beispiel

  • des Kata Coachings zum Entwickeln neuer Denk-, Verhaltens- und Lern-Routinen und
  • des PDCA-Zyklus und A3-Reports zum systematischen Lösen von Problemen.

Vielmehr soll das Streben nach Qualität in der DNA der Mitarbeiter auf der wertschöpfenden Ebene verankern werden und ihren Führungskräften die Kompetenz vermittelt werden, ihre Mitarbeiter in diesem Prozess zu unterstützen und zu begleiten.

Insofern zielt das Shopfloor Management letztlich darauf ab, eine neue (Führungs-)Kultur auf der wertschöpfenden Ebene von Unternehmen zu entwickeln und so auch den Erfolg ihrer Lean-Projekte und -Initiativen zu sichern. Von zentraler Bedeutung sind hierbei das Definieren von Kennzahlen und deren Visualisierung in sogenannten Shopfloor-Meetings, um zum Beispiel Soll-Ist-Abweichungen rasch zu erkennen und die nötigen Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Nutzen des Shopfloor Management

  • Operative Ebene wird in den Strategieumsetzungs-Prozess integriert.
  • Mitarbeiter entwickeln Kompetenz zum eigenständigen Erkennen von Soll-Ist-Abweichungen und Verbesserungschancen.
  • Das Streben nach Verbesserung wird in der DNA der Mitarbeiter verankert.
  • kürzere Reaktionszeiten auf Soll-Ist-Abweichungen, veränderte Kundenwünsche
  • Probleme werden nachhaltig und mit System gelöst.
  • Standards werden kontinuierlich verbessert, Erfordernissen/Zielen angepasst.
  • Die Ressourcen werden effektiv genutzt.
  • stabile Prozesse, effiziente Planung und Kontrolle
  • hohe Transparenz der Soll- /Ist-Zustände sowie des Grads der Zielerreichung
  • Mitarbeiter, Teams auf der operativen Ebene entwickeln, Fähigkeit zur Selbststeuerung
  • Führungskräfte entwickeln sich zu Lean Leadern und  Lernbegleitern ihrer Mitarbeiter.

Wünschen Sie nähere Infos zum Thema Shopfloor-Management und Strategieumsetzung auf der operativen Ebene? Wenn ja, dann senden Sie uns eine Mail oder rufen Sie uns an (Tel.: 08170/9 22 33).