Auch beim Skirennen braucht man eine Strategie

Am 29. Februar nahm ich im Skigebiet Hochfügen am Eingang des Zillertals, wie sozusagen jedes Jahr, an der Deutschen Seniorenmeisterschaft Ski Alpin des Deutschen Skiverbands teil. Dieses ist auch ein Stell-dich-ein für ehemalige Profi-Rennläufer.

Beruflich ist mein Metier zwar die Strategieberatung und -umsetzung. Doch manchmal holt mich meine „erste“ Karriere wieder ein und packt mich meine alte Leidenschaft für den Ski-Rennlauf. Dann muss ich sozusagen in die Berge.

Weg von PC und Flipchart, ab in die Berge 

So auch am 29. Februar. Warum auch nicht? Schließlich wurde uns im Schaltjahr 2020 ja sozusagen ein Tag geschenkt.

Die Deutsche Seniorenmeisterschaft, die jährlich vom Deutschen Skiverband veranstaltet wird, ist auch ein Magnet für viele ehemalige Profi-Rennläufer. Also musste auch ich – mit meinem Mann und Sohn – dorthin. Schließlich gehörte auch ich mal zum deutschen Nationalkader. Deshalb erinnert mich das Stell-dich-ein stets an alte Zeiten. Und da mir mein Beruf selten Zeit für’s Skifahren lässt, freue ich mich umso mehr über jede Gelegenheit, bei der ich mal wieder auf den Brettern stehen kann.

Zwei Mal für Top-Platzierungen ausgezeichnet

Neben den Rennen, an denen ich teilnahm, war für mich ein Höhepunkt des Tages die Siegerehrung. Bei ihr wurde ich als Vizemeisterin im Super-G und für einen Dritten Platz im Riesenslalom bei der Deutschen Seniorenmeisterschaft Ski Alpin geehrt.

Ein weiterer Höhepunkt war das abendliche gemütliche Beisammensein, bei dem wir – ich mich gestehen – keinen Moment über solche Themen wie Strategieumsetzung und digitale Transformation sprachen.

Gönnen auch Sie sich ab und zu eine Auszeit

Manchmal bin ich selbst überrascht, wie viel neue Energie man bei einer kurzen Auszeit vom Arbeitsalltag tanken kann. Also nehme ich im kommenden Jahr wieder an dem Skirennen teil. Gönnen auch Sie sich ab und zu eine solche Auszeit von der Alltagsarbeit. Es lohnt sich!

Alles Gute – und viel Energie – wünscht Ihnen

Ihre

Dr. Daniela Kudernatsch